Risiken und Komplikationen der IVF Eizellspende

Bevor jemand entscheidet Eizellspenderin zu werden, gibt es einige Dinge, in Bezug auf physikalische, psychologische und emotionale Gesundheit, die man bedenken sollte. Obwohl die meisten medizinischen Spenden mit etwas Risiko verbunden sind – selbst Blutspenden könnte gefährlich sein, wenn es nicht unter den richtigen Voraussetzungen geschieht – der Ablauf und die Risiken sind bei einer Eizellspende jedoch komplett anders. Während eine Nieren oder Knochenmarksspende ein Risiko von physikalischem Trauma mit sich bringt, kann die Eizellspende ein physiologisches und emotionales Trauma hervorrufen. Die Nebenwirkungen und Risiken der Eizellspende werden weiter verstärkt, weil es bei Eizellspende nicht um Leben und Tod geht, so wie es bei einer Nieren oder Knochenmarksspende der Fall ist. Es ist jedoch ein Fall von neuem Leben. Von einem medizinischen und ethischen Standpunkt sind die Problem etwas verzwickt, weil man die Gesundheit einer Person riskiert, um einer anderen Person, die nicht in Gefahr ist, zu helfen.

Im Verlauf machen wir Sie auf die Komplikationen der Eizellspende aufmerksam, physikalische sowie emotionale sind dabei, wenn man sich entscheidet Spenderin zu werden.

Physikalische Risiken der Eizellspende

Spenderin

Die Bereitstellung der Spendereizellen könnte mit verschiedenen gefährlichen Komplikationen und ungewollten Nebenwirkungen der Eizellspende zusammenhängen. Lassen Sie uns am Anfang beginnen, mit der Injektion der Hormonmedikamenten. Diese Medikamente können verschieden Reaktionen verursachen. Was sind die Nebenwirkungen der Eizellspende? Die Spenderin könnte Kopfschmerzen haben, allergische Reaktionen, Bauchdruck, Gewichtszunahme und Gemütsveränderungen. Es gibt aber noch weitere Nebenwirkungen wenn man Hormonmedikamente während der Eizellspende einnimmt. Eines der Risiken wäre das ovarielle Hyperstimulationssyndrom der Eierstöcke. OHSS kommt in 5% der Zyklen vor. Während die meisten Fälle mild ausfallen, können manche zu schweren Erkrankungen und schweren gesundheitlichen Problemen der Spenderin führen.
In seltenen Fällen kann Hyperstimulation zu der Vergrößerung der Eierstöcke führen, die sich dann in Blutgerinnsel entwickeln weil sie eine vermehrte Aufnahmefähigkeit in diesem Stadium haben. In diesen Fällen ist ein Aufenthalt im Krankenhaus notwendig. In noch selteneren Fällen kann es zu einem Flüssigkeitsaufbau im Bauchraum oder den Lungen führen, Nierenversagen oder Schlaganfällen. Es gibt auch eine Chance, daß sich der über stimulierte Eierstock so sehr vergrößert bis er platzt, aber das ist ein extrem seltener Fall und die Chancen hierfür sind minimal. Wenn dies passiert, braucht man eine Operation unter Vollnarkose, die dann natürlich mit weiteren Gefahren verbunden ist. Die Spenderin könnte einen oder beide Eierstöcke verlieren. Wenn sich die Spenderin für die Eizellpunktion entscheidet, dann sind die Chancen das dies passiert größer. Es gibt auch Chancen, wenn auch gering, auf bleibende negative Effekte wie: Schmerzen, unregelmäßige Menstruationszyklen und Behinderung der zukünftigen Fruchtbarkeit. Es gibt auch Vermutungen einer Verbindung zwischen den Fruchtbarkeitsmedikamenten und Eierstockkrebs, aber es wurde bisher noch nicht bewiesen.

Eizellspende Ablauf und Risiken

Ein weiteres Risiko der Eizellspende ist der Ablauf der Eizellpunktion. Die Eizellentnahme unter Ultraschall um genau zu sein. Falls es Komplikationen gibt, sind die Risiken der Infektion, Blutungen, und Verletzungen der Därme oder Blutgefäße. In manchen aber wiederum extrem seltenen Fällen, ist eine Operation notwendig, um die verletzen inneren Organe zu reparieren oder eine innere Blutung zu kontrollieren. Um die Eizelle zu entnehmen, braucht man eine Narkose, alle Gefahren der Narkose werden vom Anästhesist erklärt. Es gibt auch kleinere Probleme wie allergische Reaktionen auf Antibiotika – und trotzdem sollten wir vorsichtig sein, denn in manchen seltenen Fällen gibt es starke Allergien. Verdrehungen sind auch möglich. Die vergrößerten Eierstöcke können große Bauchschmerzen verursachen.
Eizellspende ist ein relativ neuer Eingriff und in der Zukunft werden wir mehr über potentielle Komplikationen wissen und die Langzeitrisiken die damit verbunden sind.

Die Empfängerin

Die physischen Gefahren der Empfängerin liegen meist an der Spenderin. Obwohl die Empfängerin keiner direkten Gefahr ausgesetzt ist, könnte sie ein Opfer einer Krankheit werden, die von der Spenderin übertragen wurde. Dies ist jedoch ein minimales fast nicht existierendes Risiko. Ein Beispiel eines solchen Risikos wäre eine Situation wo die Spenderin auf HIV getestet wurde, das Ergebnis war negativ und die Spenderin bekommt das grüne Licht. Die Spenderin kann jedoch mit dem HIV Virus infiziert werden nachdem der Test gemacht wurde und während der Eizellübertragung kann die Empfängerin mit dem Virus infiziert werden. Aber wie schon besprochen ist das Risiko dieser Möglichkeit minimal. Außerdem verlangen mehr und mehr Kliniken den Test noch einmal ein paar Tage vor der Eizellentnahme zu wiederholen, so daß es fast unmöglich ist, daß jemand krank wird. Manchmal werden die Spenderinnen für ihre Eizellen großzügig bezahlt. Diese Menge Geld könnte unehrliche Menschen anlocken, die das Spendesystem nur wegen dem Geld benutzen wollen und die Tests auf verlogene Weise bestehen, und dann die Gesundheit und das Wohlergehen der Empfängerin riskieren. Den Kliniken ist bekannt, daß solche Menschen existieren, so daß psychologische Untersuchungen gemacht werden, um solche Menschen vom Spendeprogramm auszuschließen. Im Zeitalter des Internets gibt es allerdings Möglichkeiten diese Tests zu bekommen, so daß man lernen kann was und was nicht bei solchen psychologischen Auswertungen gesagt werden soll.
Diese Probleme sollten potentielle Empfängerinnen nicht entmutigen eine Behandlung mit Eizellspende in Betracht zu ziehen, aber wenn man die Patientin Bescheid weiß, ist das sicherer. Eine Patientin, die sich auskennt, kann bei der Klinik nach dem HIV Ergebnis der Spenderin vor der Eizellentnahme fragen.

Zum anderen bleibt dann nur der Embryotransfer, der aber kein bedeutendes Risiko für die Empfängerin darstellt. Falls die Patientin noch nie ein Baby bekommen hat, könnte es ein kleines Problem beim Transfer des Embryo durch den Gebärmutterhals geben. In diesem Fall gibt es die Möglichkeit den Gebärmutterhals zu dehnen, aber solche Interventionen sollten vermieden werden wenn es geht. In manchen wenigen Fällen könnte der Doktor den Transfer verschieben und die Embryonen einfrieren bis der Gebärmutterhals gedehnt ist.
Es gibt auch ein Risiko einer Mehrlingsgeburt, falls mehr als ein Embryo übertragen wird. Falls eine Mehrlingsgeburt absolut ausgeschlossen werden sollte, dann bleibt als Option nur ein Embryo zu übertragen. Dies und alles was mit Eizellspende und dem Risiko zu tun hat, kann mit dem Klinikpersonal besprochen werden.

Psychologische und emotionale Risiken

Empfängerin


Die meist gefragte Frage, die von Empfängereltern gefragt wird ist wann man dem Kind sagen soll, daß es ein „Produkt“ der Eizellspende ist. Man sagt, es ist am Besten wenn man dem Kind von klein auf davon erzählt und später wenn das Kind älter wird und besser verstehen kann, immer weitere Details der Behandlung hinzufügt. Ein Kind, daß mit IVF der Spendereizellen gezeugt wurde, hat nicht die gleichen Probleme, die adoptierte Kinder haben. Genau betrachtet merken Kinder die von einer Eizellspende geboren wurden, daß ihre Eltern diesen Weg auf sich genommen haben, um sich den Traum eines Babys zu erfüllen und sie können das schätzen.

Spenderin


Die emotionalen Probleme der Spenderin sind etwas komplizierter und anderer Natur. Junge Spenderinnen kämpfen in der Zukunft oft mit Dingen, über die sie nicht nachgedacht hatten, als sie gespendet haben. Manchmal tauchen die Probleme später auf, wenn die Spenderinnen eigene Kinder haben. Man kann Geschichten im Internet finden von Frauen, die sich auf einmal Sorgen über die Kinder von ihren gespendeten Eizellen machen, nachdem sie selbst geboren haben. Spenderinnen sorgen sich nicht nur, daß sie ihre Kinder ihrer biologischen Linie niemals treffen werden, aber bereuen es manchmal sehr, daß ihre eigenen Kinder niemals ihre „Halbgeschwister“ kennen werden. Manchmal haben sie auch Angst, daß ihr Kind einen Verwandten von der Eizellspende trifft, ohne zu wissen, daß sie die gleichen Gene teilen. Sie könnten intim werden. Es sieht nicht so aus, als ob das oft passieren wird, aber es gab schon Fälle in der Vergangenheit. Eizellspenderinnen denken auch über den Tag nach an dem der Nachwuchs von ihren Eizellen herausfindet woher er oder sie stammt und wie sie geboren wurden und wenn, wie würden sie reagieren? Denken sie über „sie“ nach? Möchten sie „sie“ kennenlernen? All dies können beunruhigende Fragen sein, die wahrscheinlich nie beantwortet werden.

Eizellspende Komplikationen – rechtliche Angelegenheiten


Denken Sie daran, daß die rechtlichen Regelungen in allen Ländern unterschiedlich ist. Falls Sie noch mehr über die rechtlichen Regeln in einem bestimmtem Land wissen möchten, lesen Sie unsere Artikel zum Thema rechtliche Regeln.

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