IVF Spanien – wie wird IVF Erfolg gemessen?

Eines der wichtigsten Aspekte, die Sie bei einer Behandlung im Ausland beachten sollten – oder auch beim Beginn eines neuen Zyklus nach erfolglosen Zyklen – ist die Effektivität der Behandlung, die Schwangerschaftsquoten. Um diese Quoten zu erhalten, sammelt das Labor einer Kinderwunschklinik spezifische und relevante Information bezüglich der Kinderwunschbehandlung, die dann in eine statistische Zahl pro Jahr umgewandelt wird.

In manchen Fällen kann es sein, dass die Quoten von einer Klinik verändert wurde. Natürlich möchten Sie zuverlässige und durchsichtige Statistiken sehen. Um die Zuverlässigkeit zu garantieren, sollten die Daten unabhängig zertifiziert sein – in den meisten Fällen haben Kliniken, die diese Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen haben ein Zertifikat oder ein Logo auf der Internetseite und/oder E-Mail.

Wenn man die Erfolgsquoten genauer betrachtet, sind sie nicht klar, aber zweideutig und verwirrend. Die kann daran liegen, dass manchen Kliniken Daten von verschiedenen Behandlungspunkten nehmen. Wir können die IVF Quoten je nach Behandlungsmoment genauer betrachten.

Die Erfolgsquote je Embryotransfer bezieht sich auf die Anzahl positiver Schwangerschaften je 100 Embryoübertragungen (inklusive Übertragungen mit einem oder mehreren Embryonen). Diese Information wird 10 bis 14 Tage nachdem Transfer notiert und hauptsächlich durch eine Blutuntersuchung an Hand des hCG Levels bestimmt. Ein Schwangerschaftstest ist positiv wenn der hCG Wert höher als 5mUIl/ml am Tag des Bluttest ist. Falls der Wert bei 5mUl/ml liegt, sind weitere Tests an den Folgetagen vorgeschrieben.

Quoten können auch durch klinische Schwangerschaft je Transfer dargestellt werden. Zwischen den Schwangerschaftswochen 6 und 7 wird es Zeit für den ersten Ultraschall, um die Fruchtblase und eine gesunde Schwangerschaft zu bestätigen. Leider heißt ein positiver Test durch hCG Wert nicht, dass die Schwangerschaft gesund ist. Dies wird oft als biochemische Schwangerschaft bezeichnet.

Man kann den Behandlungserfolg auch als Implantationsquote je Embryo darstellen. Dies bezieht sich auf den Prozentsatz der Fruchtblasen je übertragener Embryonen und kann durch die Langzeitkultur (5-6 Tage) verbessert werden. So kann der Spezialist weitere Information bezüglich des Embryo erlangen und eine Einzelembryoübertragung mit größeren Erfolgschancen anbieten (mit optimaler Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut).
Außerdem ist es wichtig zu bemerken, dass es viele Faktoren gibt, die die Chancen auf Schwangerschaft beeinflussen – es kommt auf die Art der Behandlung an.

Zum Beispiel ist das mütterliche Alter ein Schlüssel zum Erfolg bei IVF Behandlungen (bei Patientinnen mit eigenen Eizellen), was bei Eizellspende nicht relevant ist. Man sollte erwähnen, dass im Alter von 35 die Qualität und Quantität der Eizellen äußerst abnimmt – im Alter von 40 sind die Chancen mit eigenen Eizellen schwanger zu werden fast unmöglich; Eizellspende bietet hier eine höhere Erfolgschance.

Bei IVF Spanien behandeln Kinderwunschärzte Patientinnen mit durchschnittlich 3.2 erfolglosen Behandlungen – manche haben mehr als 15 Jahre nach einer Problemlösung gesucht. Nach vielen Jahren, haben die spanischen Spezialisten gelernt, dass jeder Fall tiefgründig untersucht werden muss und verwenden modernste Technologie , weil dies entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist.

Die Auswahl genetisch gesunder Embryonen ist hierfür ein gutes Beispiel. Fakt ist, die Behandlungseffektivität wird bei Behandlungen mit eigenen Eizellen stark durch Präimplantationsscreening (PGD-A) verbessert. In der Altersgruppe >40 wird die Effektivität dadurch von 28.5% bis 40.4% erhöht, weil es dem Doktor erlaubt genetisch gesunde Embryonen auszuwählen (richtige Chromosomenanzahl) und kann so die Einnistungsquote erhöhen.

Bei IVF Spanien wägen Embryologen ab, welcher Embryo die beste Chance auf eine erfolgreiche Einnistung hat, sie nutzen Zeitraffer Technologie und verwenden den Geri Embryo Inkubator in der Klinik. Dank dieser neusten Technik können Embryologen die Entwicklung aller Embryonen 24 Stunden am Tag (in 5 Minutenintervallen) überwachen. Im Geri kann man die Embryonen auch separat kultivieren, um ihnen die beste Umgebung zu gewähren ohne die Entwicklung zu stören.

All dies erlaubt die Auswahl der Embryonen mit der besten Erfolgschance ohne das Risiko auf Mehrlingsschwangerschaft einzugehen. Falls Sie noch mehr über PGD, Zeitraffertechnologie oder Geri Inkubator wissen möchten, melden Sie sich bei IVF Spanien.

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