Wie kann man über IVF Eizellspende sprechen?

Wenn Sie glückliche Eltern von einem Spenderkind sind und alles nach Plan lief, könnte es passieren, daß Sie überlegen wie Sie ihrem Kind von dessen Ursprung erzählen. Viele Eltern von Spendereizell-Babys sprechen oft über dieses Thema. Alle Eltern machen sich darüber Sorgen und fragen sich, wie und was man sagen soll? Wie wird das Kind reagieren? Was wird das Spendereizellen-Kind denken? Sollte man sich über die Reaktion Sorgen machen? Was wenn es schief läuft? Machen Sie sich keine Sorgen, so lange sie ehrlich sind und das Kind geliebt und versorgt wird, können Sie sicher sein, daß alles gut wird. Aber es schadet nicht, wenn man sich darüber Gedanken macht und sich eine Strategie überlegt. Wir werden Ihnen dabei so gut es geht behilflich sein.

Eizellspende: Mit dem Kind über seinen/ihren Ursprung reden

Von Anfang an muß klar sein, daß dies kein Thema für einen Abend ist. Um mit Kindern über ihre Geburt und der Hilfe von Spendereizellen zu reden, ist ein langer Prozess. Man sagt nicht eines Tages: „Du stammst nicht zu 100% von uns ab, wir hatte etwas Hilfe von einer netten Person, die du wahrscheinlich nie treffen wirst.“ Das Problem kann so nicht gelöst werden. Es ist ein kontinuierlicher und sich entwickelnder Prozess, den man aber definitiv durchleben kann.

Falls Sie etwas Ermutigung und Motivation für den Anfang brauchen, haben wir hier ein paar gute Gründe für Sie, um Ihrem Kind davon zu erzählen:

  • Es ist der Beginn einer ehrlichen Beziehung
  • Es ist der richtige Weg und zeigt Respekt dem Kind gegenüber und sein/ihr Recht zu wissen wer er/sie ist.
  • Es beschützt das Kind vor einem Schock und zukünftigen Stress falls er/sie aus Versehen herausfinden, daß er/sie ein Spendereizellen-Baby ist
  • Das Kind hat über die Information die Kontrolle und kann entscheiden was es in der Zukunft damit machen möchte.
  • Es ändert keinesfalls die Einstellung des Kindes den Eltern gegenüber.
  • Man kann die Unterschiede des Aussehens erklären, so daß das Kind keine falschen Gedanken hat, wie es wurde adoptiert oder ist das Ergebnis einer Affäre.
  • Ehrlichkeit macht potentielle medizinische Eingriffe einfacher, weil man aufrichtig über die medizinische Vorgeschichte sein kann.
    Spender Eizellen Kindern erzählen

donor eggs telling children

Dem Kind über die Spenderempfängnis erzählen: wo beginnt man?

Man kann bevor das Kind 5 wird damit beginnen. Es erscheint etwas früh, aber mit der Zeit kann man die Information zu überbringen, daß es kindgerecht ist und bis es soweit ist die Fakten zu verstehen. Man kann also im Alter von 5 Jahren mit den Grundinformationen beginnen, zum Beispiel, daß Sie unbedingt ein Baby wollten und etwas Hilfe von einer netten Frau hatten, so daß das Kind geboren werden konnte, um geliebt zu werden. Wenn das Kind etwas älter ist, können Sie spezifischere Informationen geben, wenn sie verstehen was ein Spendereizellen-Baby ist, sie werden sich dann nicht verloren fühlen oder geschockt sein. Falls alles nach Plan läuft, wächst das Kind groß und denkt nicht „warum erzählen sie mir das jetzt?“ weil dann könnten sie denken, man war nicht ehrlich mit ihnen.

Es gibt Vorfälle wo das Kind schon älter ist, aber nicht Bescheid weiß. Es ist nie zu spät. Umso länger es dauert, desto schwieriger wird es. Wenn ihr Kind schon ein Teenager ist oder sogar schon erwachsen, brauchen Sie vielleicht etwas Hilfe. Vielleicht möchten Sie mit anderen Eltern, die sich in dieser Situation befanden, in Kontakt treten oder auf der ED Hilfeseite, von der wir am Ende des Artikels sprechen werden. Es gibt auch Bücher und Videos über Familien mit Spendereizellen-Babys, die man leicht im Internet finden kann.

Kindern über Eizellspenderinnen erzählen – wie und was?

Sie haben sich überlegt wann sie es ihrem Kind erzählen, jetzt liegt es an der Zeit zu wissen wie und was man sagt. Zuerst sollten Sie sich nicht über die Wortwahl sorgen machen, wenn es um Sex oder Reproduktion geht. Am Anfang ist es noch einfach, weil Sie überhaupt nichts vom Sex erzählen müssen. Wenn man beginnt, gibt man etwas Information preis und fügt dann nach und nach Details zu. Am Anfang sollte die Wortwahl einfach sein und den Sex und Reproduktion einfach auslassen. Wenn ihr Kind soweit ist, geben Sie ihm/ihr mehr Information und fügen altersgerechte Details hinzu. Man kann in Büchern Hilfe finden wie man und was man dem Kind über Spendereizellen-Babys erzählt, zum Beispiel „Unsere Geschichte“ oder „Erzählen und Sprechen Büchlein“.

egg donor biological mother

Eizellen Spenderin Biologische Mutter

Kinder die durch eine Spende gezeugt wurden und ihre Reaktion

Jede Person, die sich überlegt seinem/ihrem Kind über seinen/ihren Ursprung zu erzählen, denkt über die möglichen Reaktionen nach. Es ist ein natürlicher Vorgang sich Sorgen zu machen, aber oft unnötig. Wenn das Kind geliebt und versorgt wird, sollte es keine Probleme geben. Liebe, Ehrlichkeit und eine sichere Beziehung zu den Eltern sind das wichtigste für ein Kind. Wenn man dem Kind von der Hilfe einer lieben Person erzählt, weil die Eizellen nicht gesund genug waren, ist es möglich, daß das Kind kein Problem damit hat. Ihr Kind wird vielleicht nicht viel darüber nachdenken oder vielleicht einfache, ehrlich Fragen stellen und sich gar nicht sorgen. Falls das Kind etwas älter ist, könnten Sie sich zusammensetzen und über verschiedene Arten der Familienbildung sprechen und das manche Familien etwas Hilfe brauchen.

Kinder über 8 Jahren verstehen sehr viel. Es sind Ihre Kinder und Sie kennen sie am Besten und wissen was sie verstehen. Es liegt an Ihnen, Kinder spüren wie man mit dem Thema umgeht. Es kann sein, daß sie es am Anfang gar nicht verstehen was Eizellspende ist, man kann erklären, daß man nicht blutsverwandt ist mit einem oder beiden Eltern. Man kann auch erklären, daß man deshalb nicht weniger für sie fühlt. Falls das Kind 8 Jahre oder älter ist, könnte es am Anfang ein kleiner Schock sein. Das Kind könnte zornig werden, je nach Alter, umso älter, umso zorniger könnten sie werden, weil Sie es nicht früher erzählt haben. Traurigkeit kann vorkommen, zu wissen, daß man nicht ganz mit den Eltern verwandt ist. Aber dies könnte auch später bei einem Kind passieren, mit dem man schon in frühen Jahren gesagt hat, daß es ein Spenderbaby ist. Jede Reaktion ist natürlich und machen Sie sich keine Gedanken, wenn das Kind zornig oder traurig wird – das ist normal. Lassen Sie das Kind fühlen was es fühlen möchte, und sprechen Sie wieder darüber und dann wird es besser werden.

Familie und Freunden von Eizellspende erzählen

Egal ob man der Familie oder Freunden von dem Spender-Kind erzählt, liegt ganz an Ihnen. Machen Sie es so wie es sich richtig anfühlt, es ist Ihr Kind und Ihre Entscheidung. Es ist wahrscheinlich ein gute Idee, wenn man es den engsten Familienmitglieder erzählt, um späteres Drama zu vermeiden – Großeltern könnten sich betrogen fühlen, wenn sie es selbst herausfinden. Es gibt aber auch Vorteile, wenn man Freunde davon erzählt. Wenn ihr Kind aufwächst und sich verändert, könnten die Veränderungen von den Freunden bemerkt und hervorgebracht werden. Dies könnte dazu führen, daß das Kind mit darüber nachdenkt und mit jemandem darüber spricht, was zu falschen Schlüssen führen könnte und unschöne Situationen hervorrufen könnte. Seien Sie offen, dann haben Sie weniger Probleme. Es könnte Ihnen auch gut tun, wenn Sie jemand davon erzählen.

Spender-Kinder: Geheimnisse und Lügen

EggDonationFriends unterstützt Ehrlichkeit mit Spender-Embryo-Kindern, aber es gibt Umstände wo man zweimal darüber nachdenken sollte. Nicht jedes 6-Jähre Kind ist gleich. Falls ihr Kind Entwicklungsschwierigkeiten oder Lernschwierigkeiten hat, müssen Sie das bedenken und dies dem Kind entsprechend anpassen. Es gibt auch Bevölkerungen, die andere Empfängnismethoden nicht tolerieren und würden die Spendereizellen-Babys ausschließen. Dies könnte bei ihrem Kind Stress verursachen oder das Gefühl nicht gewollt zu sein. Wählen Sie ihre Umgebung und Freunde sorgfältig aus. Ein Spendereizellen-Baby zu bekommen, ist nicht einfach, aber es lohnt sich wirklich und ist definitiv eine Herausforderung. Versuchen Sie die Situation zu vermeiden, wobei Sie ihrem Kind überhaupt nichts erzählen wegen ihren Ängsten. Das könnte auf Dauer für niemanden gut sein.

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